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FRANZ ECKERT
geb.: 14. 1931
Weihe: 2. März 1986
gest.: 16. November 2017
ArGe Diakone Österreichs
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, die Zeitschrift der Diakone der ED Wien
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Lebenslauf / Nachruf

Franz Eckert wurde am 1.3.1986 in Alland zum Ständigen Diakon geweiht und für die Pfarre Klein Mariazell bestellt. Seine beruflichen Erfahrungen als Rechtsanwalt brachte er als Generalsekretär und Vertreter Österreichs in der EU ein. Herzensanliegen war ihm die Renovierung der Wallfahrtskirche Klein Mariazell, die er zu einem neuen Kleinod erstehen ließ. Im Diakonenkreis, dem Franz angehörte, durften wir seine engagierten Schritte der Belebung des Wallfahrtsortes sowie seines Einsatzes für die Schule in Gaza erleben.

Prof. Dr. Franz Eckert war nicht nur die Vertretung der Bischofskonferenz in Brüssel – die er als Ständiger Diakon mit allen seinen Kräften wahrnahm – wichtig, er brachte seine beruflichen Fähigkeiten auch in den Aufbau der Diakonengemeinschaft in der Erzdiözese Wien ein. Gemeinsam mit dem ersten Institutsleiter Karl Woda war er wesentlich an dem von Kardinal Schönborn geförderten Aufbau und der Selbstverwaltung des Diakoneninstituts beteiligt – durch die Erarbeitung einer Rechtsgrundlage und eines Statuts für den Diakonenrat und das Institut. Für zwei Funktionsperioden war Diakon Eckert Mitglied des Diakonenrates und prägte so den Aufbau des Ständigen Diakonats in der Erzdiözese Wien mit.

Bis zu seinem Tod am 16. November 2017 war Franz an der Entwicklung des Ständigen Diakonats in der Erzdiözese Wien, dem letzten Stand der Bewerber und neuen Diakone sehr interessiert und verfolgte die Arbeit des Instituts mit ganzem Herzen mit. Im Pfarrzentrum von Klein Mariazell durften wir 2012 unseren diözesanen Diakonentag halten, bei dem er selbst die unvergessliche Führung durch die renovierte Basilika machte.

Franz war nicht nur ein Multitalent, nicht nur im Renovieren und Organisieren, sondern auch musikalisch. Gerne erinnere ich mich an ein Konzert mit dem Alban Berg Quartett, das er zur Finanzierung der Renovierung in Klein Mariazell organisierte und bei dem er selbst als Fünfter das Cello spielte.

Wir Diakone können Gott danken, dass er uns diesen Freund und Mitbruder als Ständigen Diakon geschenkt hat, und versuchen, in seinem Sinne für Gott und die Menschen in liebendem Dienst uns ganz zur Verfügung zu stellen und unsere Talente einzubringen.

Franz Ferstl